

BALTISCHE STUNDE
alle vier Wochen DIENSTAGS 19.00 - 21. 00 Uhr
bei RADIOWESER.TV im Raum Bremen auf UKW 92,6, im Kabel auf 101,85
auch im Raum Verden und Oldenburg
im Internet auf www.baltische-stunde.de
Informationen, Musik, Gespräche, Buchvorstellungen, Diskussionen - eine Radiosendung rund um Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 4. April 2017 --- 19.00 - 21. 00 Uhr
Das Sendegebiet bei Empfang über Antenne
So empfangen Sie die "Baltische Stunde" LIVE online im Internet
Gidon Kremer/ Khatia Buniatishvili / Kremerata Baltica
Kremerata Baltica
Andrei Pushkarev Vibrafon
Khatia Buniatishvili Klavier
Gidon Kremer Violine und Leitung
Mittwoch, 5. April 2016, 20.00 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg
Programm:
Joseph Haydn - Konzert für Klavier und Orchester D-Dur Hob. XVIII/11
Franz Schubert - Fantasie C-Dur D 934 für Violine und Orchester
Giya Kancheli - Valse Boston
Astor Piazzolla - Concierto Del Angel, sowie weitere Werke von Astor Piazzolla
Marina Russmann - Sopran
Mareike Bender - Alt
Thomas Jakobs - Tenor
Johannes Hill - Bass
Wiesbadener Knabenchor
Knabenchor Varpelis aus Kaunas, Litauen
(Einstudierung: Ksaveras Plančiūnas)
GlobArte Ensemble (Konzertmeisterin Anna Tarnawska)
Leitung: Roman Twardy
Samstag 1. April - 19.30 Uhr - Heilig Kreuz (Rheingauer Dom)
Bischof-Blum-Platz, Geisenheim
Sonntag, 2. April - 17.00 Uhr - Ev. Ringkirche Wiesbaden
An der Ringkirche, Wiesbaden
Daiga Grantiņa - Pillars Sliding off Coat-ee
28. Januar - 2. April 2017, Kunstverein in Hamburg
Der Kunstverein präsentiert in Zusammenarbeit mit Neue Kunst in Hamburg e.V. die junge Künstlerin Daiga Grantina (*1985 in Riga, Lettland) mit ihrer ersten großen Einzelausstellung in Deutschland. Grantina schafft ausschweifende Plastiken aus perforierten und wandelbaren Oberflächen, die trotz ihrer scheinbaren Monumentalität eine fragile Leichtigkeit vermitteln. Vermeintliche Gegensätze von flüssig und fest oder weich und hart werden aufgehoben. In ständiger Metamorphose klettern und kriechen die halbtransparenten Objekte durch den Ausstellungsraum. Grantina bezieht sich in ihrer künstlerischen Praxis auf die lange Tradition von Malerei und Skulptur.
in diesem Rahmen:
ESTONIAN VOICES
Dienstag, 25. April 2017, 20.00 Uhr
Gewandhaus zu Leipzig, Mendelssohn-Saal
Mirjam Dede (Sopran), Maria Väli (Sopran), Kadri Voorand (Alt), Mikk Dede (Tenor), Rasmus Erismaa (Bariton), Aare Külama (Bass)
Estonian Voices ist ein junges Ensemble aus Studenten der Musikhochschule Tallinn – und ein echter Geheimtipp. Die Musik des Sextetts ist eine Mixtur aus baltischem Folk, Jazz- und Blues-Anteilen, gewürzt mit einem ausgiebigen Spiel mit den Möglichkeiten der Stimme und einer guten Portion Extravaganz. Die Gruppe trat bisher in Estland, Russland, Schweden sowie Deutschland auf und hat Leipzig bereits einen kurzen Besuch beim „a cappella“-Abschlusskonzert 2016 abgestattet. Jetzt wird es Zeit für einen ganzen Abend mit diesem vielversprechenden Ensemble!
Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė
17. Februar - 9. April 2017
Young Girl Reading Group (YGRG) wurde 2013 von Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė in Berlin gegründet. In den beiden ersten Jahren manifestierte sich das Projekt in der Form eines nomadischen Ereignisses, das sonntags um 19 Uhr an verschiedenen realen oder virtuellen Orten veranstaltet wurde. Derzeit findet YGRG seltener und nur zu ausgewählten Anlässen statt, um über das gemeinsame, laute Lesen die Beziehung zwischen dem Textkörper und dem kollektiven Körper zu betonen.
Die aktuelle Präsentation Young Girl Reading Group 136 im Schaufenster des Kunstvereins besteht aus einem Video und einer Installation.
38. Duisburger Akzente
I WAS BORN IN A COUNTRY THAT NO LONGER EXISTS
Litauen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Utopie 1991-2017
Gruppenausstellung mit Zygimantas Augustinas, Monika Furmanaviciute, Algirdas & Remigijus Gataveckas, Konstantin Gaitanzi, Deima Katinaite, Egle Karpaviciute, Jolanta Kyzikaite, Donata Minderyte, Vita Opolskyte, Egle Ulcickaite und anderen Absolventen der Akademie der Künste Vilnius / Kuratiert von Max Bilitza.
Kunst von jungen litauischen Malern ist etwas Besonderes. Sie haben den Umbruch vom Sozialismus zur kapitalistischen Gesellschaft auf eine ganz besondere Weise miterlebt. Mehr als 10 künstlerische Positionen versammeln sich ab dem 11. März in den Ausstellungsräumen des ehemaligen Museums Stadt Königsberg und ermöglichen dem Besucher ungewöhnliche Einblicke in einen sich im Wandel befindenden Teil Europas.
10. März - 9. April 2017, Stadtarchiv Duisburg
Öffnungszeiten: Mi - Sa jeweils von 14 - 18 Uhr, So jeweils von 11 - 17 Uhr
Staatschor LATVIJA
29. April 2017, 17.00 Uhr, Christuskirche Warendorf
„Deutsche Reformation und ihr Einfluss auf die Musik der baltischen Region“ hat Chefdirigent Maris Sirmais das Programm mit Werken von J.S. Bach, A. Pärt, H. Schütz, P. Vasks u.a. überschrieben.
Samstag, 22. April 2017, 18.00 Uhr, Theater im Seefeld, Zürich
Tanzgruppen Ramtai und Zvaniņš, sowie Gäste aus Brüssel und Lettland
In Vorfreude auf das 100jährige Jubiläum Lettlands
lädt der Verein “Lettische Kultur in der Schweiz”
zur Tanzaufführung ein!
Für Sie werden lettische Tanzgruppen
aus der Schweiz, Belgien und Lettland tanzen.
Antanas Škėma "Das weiße Leintuch"
Antanas Škėma (1910–1961) hinterließ den Roman »Das weiße Leintuch«, geschrieben zwischen 1952 und 1954, der bis heute bedeutenden Einfluss auf die litauische Literatur ausübt. Škėma erzählt von dem New Yorker Liftboy Antanas Garšva, eigentlich einem litauischen Exilschriftsteller, der vor den Sowjets aus Litauen geflohen ist. Aus den aufwühlenden Episoden seines Lebens ergibt sich ein Puzzle des 20. Jahrhunderts, ein Wirbel an Wahrnehmungen und Erinnerungen, um deren Bewältigung Garšva in immer neuen literarischen Anläufen ringt. »Das weiße Leintuch« ist nun auf Deutsch zu entdecken, in dunkler Schönheit und mit all seinen bis heute nicht beantworteten existenziellen Fragen.
Lesung: Claudia Sinnig, im Gespräch mit Sebastian Guggolz
19. April 2017, 20.30 Uhr, Buchhandlung OCELOT, Berlin
Menschen unterwegs: die baltischen Staaten
Das Gebiet der baltischen Staaten war Jahrhunderte hindurch das Ziel von Einwanderern, Siedlern und Eroberern. Andererseits haben viele Menschen diese Region freiwillig oder unter Zwang verlassen. Unser Interesse gilt der Migrationsgeschichte der baltischen Staaten von der Hansezeit über die Zwangsmigrationen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs bis zu den heutigen Wanderungsbewegungen innerhalb der Europäischen Union.
Leitung: Prof. Dr. Karsten Brüggemann
28.-30. April 2017, Akademiezentrum Sankelmark
Passend zum diesjährigen Länderschwerpunkt Litauen der Leipziger Buchmesse unternimmt die Schaubühne einen Ausflug in die international relativ unentdeckte Kinolandschaft des baltischen Staates. Gezeigt werden Höhepunkte litauischer Kinematografie aus verschiedenen Jahrzehnten, ergänzt durch Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm-Meisterwerk SUNRISE: A SONG OF TWO HUMANS, das auf der Erzählung „Die Reise nach Tilsit“ des in Litauen geborenen Schriftstellers Hermann Sudermann basiert.
Montag, 3. April 2017, 19.00 Uhr
Sunrise: A Song of Two Humans / Sonnenaufgang - Lied von zwei Menschen
Ein Meisterwerk, nach der Erzählung „Die Reise nach Tilsit“ von Hermann Sudermann. Betört von einer mondänen Urlauberin aus der Großstadt, hat sich ein junger Bauer fast schon ruiniert. Nun möchte er sein Land verkaufen und ihr in die Stadt folgen. Aber wohin mit seiner Frau? Schnell ist der Plan gefasst: Bei einer Bootsfahrt will er sie umbringen. Doch im letzten Augenblick scheut er vor dem Verbrechen zurück. Murnaus erste Hollywood-Produktion erhielt drei Oscars.
USA 1927 von Friedrich Wilhelm Murnau, 91 Min., Stummfilm. Darsteller: Janet Gaynor, George O'Brien, Margaret Livingston
Dienstag, 4. April 2017, 21.00 Uhr
Amzinai kartu / Für immer zusammen
Die Geschichte einer Frau, deren Familie sich immer mehr von ihr entfremdet. Ihr Mann ist Stuntman, den es gegen ihren Wunsch immer wieder an seine geliebten Drehorte zieht, während die Tochter eines Tages durchbrennt, weil sie die gemeinsamen Abendessen und das ewige Aneinandervorbeireden nicht mehr ertragen kann. Doch die Frau gibt nicht auf, denn in ihrer Lebensvorstellung darf es keine unglücklichen Menschen geben.
Litauen von 2016 von Lina Lužytė, 87 Min., OmeU. Darsteller: Gabija Ryškuvienė, Dainius Gavenonis, Giedrius Savickas
Mittwoch, 5. April 2017, 19.00 Uhr
Aš už tave pakalbėsiu / When we talk about KGB
Mitten in der Hauptstadt Vilnius befanden sich zu Sowjetzeiten die Zentrale und ein Gefängnis des litauischen KGB. Das Gebäude des berüchtigten Geheimdienstes erinnert bis heute an die permanente Überwachung, an die Verfolgung und Inhaftierung derjenigen, die mit dem sowjetischen System nicht einverstanden waren. Sieben Menschen, deren Leben in der Vergangenheit mit dem Gebäude verbunden war, erzählen dem Filmteam ihre Geschichte.
Litauen von Maxì Dejoie, Virginija Vareikytė, Dokumentarfilm, 73 Min., OmeU
Donnerstag, 6. April 2017, 19.00 Uhr
Velnio nuotaka / Devil´s Bride
Eine litauische Jesus Christ Superstar Rock Opera, einer der populärsten und zugleich eigentümlichsten Filme des Landes. Regisseur Žebriūnas hat viel riskiert, als er sich für die Musical-Adaption einer nationalen literarischen Legende entschied. Das folkloristische Element (wenn auch frech modernisiert) ist deutlich und mit der hinreißenden Musik von Ganelin sehr heiter und entspannt realisiert. Eine Antithese zur Behauptung früherer Filme, dass Litauer einen mürrischen Charakter hätten.
Litauen 1973 von Arūnas Žebriūnas, Litauen 1973 von Arūnas Žebriūnas, 78 Min., OmeU Darsteller: Vaiva Mainelytė, Regimantas Adomaitis, Gediminas Girdvainis
Trailer "Teesklejad"
in diesem Rahmen:
Pretenders (Teesklejad)Psychothriller, Estland/Lettland/Litauen 2016), est. OmeU, 102 min.Regie: Vallo Toomla
Kamera: Erik Põllumaa, Drehbuch: Livia Ulman, Andris Feldmanis. Schnitt: Danielus Kokanauskis. Ton: Vladimir Golovnitski
18. April 2017, 19.00 Uhr - Künstlerhaus Bremen
Young Girl Reading Group (YGRG) wurde 2013 von Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė in Berlin gegründet. In den beiden ersten Jahren manifestierte sich das Projekt in der Form eines nomadischen Ereignisses, das sonntags um 19 Uhr an verschiedenen realen oder virtuellen Orten veranstaltet wurde. Derzeit findet YGRG seltener und nur zu ausgewählten Anlässen statt, um über das gemeinsame, laute Lesen die Beziehung zwischen dem Textkörper und dem kollektiven Körper zu betonen. An diese Tradition knüpft die YGRG 142 an, die in der Galerie des Künstlerhaus Bremen stattfindet.
Estland zu Gast - Kaja Kallas MdEP
4. April 2017, 18.00 Uhr - Hemingway Lounge, Karlsruhe
Europa heute . Europa-Lounge – Eine Kooperation mit ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament . Gastland Estland: Ullrich Eidenmüller und Michael Theurer (MdEP) im Gespräch mit Kaja Kallas . Musikalische Begleitung: Estnische Studierende an der HfM: Pipilota Neostus (Flöte) . Ingely Laiv (Oboe) . Rasmus Andreas Raide (Klavier)
Was ist Europa heute? Was hält die verbleibenden 27 Länder der EU (noch) zusammen? In einer neuen Veranstaltungsreihe in der Hemingway Lounge wollen wir prominente Vertreter aus den einzelnen Ländern über „die Seele ihres Landes“ befragen und sprechen lassen. Mit kultureller Begleitung aus dem jeweiligen Gastland.
Die Auftaktveranstaltung führt uns nach Estland. Gastgeber und Moderator Ullrich Eidenmüller wird uns, zusammen mit Michael Theurer (MdEP) im Gespräch mit Kaja Kallas – estnische Politikerin und Mitglied des Europäischen Parlaments – ihr Heimatland näher bringen; estnische Studierende der HfM bilden den musikalischen Rahmen des Abends. Zu einem kleinen Imbiss laden wir Sie herzlich ein.
Anja Lechner spielt zwei Uraufführungen der Komponisten Tõnu
Kõrvits aus Estland, Gheorghi Arnaoudov aus Bulgarien und andere Neue Musik für Violoncello solo.
5. April 2017, 20.00 Uhr - Schwere Reiter, München
Dienstag, 11. April 2017 - Laeiszhalle Hamburg Kleiner Saal
Baiba Skride Violine - Gergana Gergova Violine - Lise Berthaud Viola - Harriet Krijgh Violoncello - Lauma Skride Klavier
Programm
Mikhail Gnesin - Requiem op. 11
Anton Arensky - Klavierquintett D-Dur op. 51
Dmitri Schostakowitsch - Klavierquintett g-Moll op. 57
Trotz ihrer glanzvollen Solokarriere bleibt Baiba Skride der Kammermusik treu. Mit ihrer Schwester Lauma ist sie schon immer aufgetreten, nun sogar in der großen Besetzung eines Klavierquintetts. Zu dem Ensemble, das sich erstmals in dieser Zusammensetzung zusammenfindet, gehört auch Harriet Krijgh, die in der vergangenen Saison als »Rising Star« unter anderem in Hamburg für Furore sorgte.
Das reine Damenensemble hat ein singuläres Programm zusammengestellt, bei dem die Zuhörer drei Generationen russischer Komponisten kennenlernen. Der älteste ist Anton Arensky, dessen effektvolles Quintett einen Variationensatz über die Volkliedmelodie »Auf der Brück‘ von Avignon« enthält. Die mittlere Generation vertritt Mikhail Gnesin mit seinem originellen »Requiem«, bevor mit Dmitri Schostakowitschs einzigem Klavierquintett ein Werk voll unterdrückter Dramatik den Schlusspunkt setzt.
Adolfas Šaulys - Mari Relo-Šaulys
Schmuck
Ulla Saar
Zeichnungen
Eröffnung: Donnerstag, 20. April 2017, 18.00 Uhr
Ausstellungszeiten: 21.4./22.4., 28.4./29.4. und 5./6. Mai 2017
Showraum TROFEJAS, Berlin
Donnerstag, 27.April 2017, 18.30 Uhr, Botschaft der Republik Litauen Berlin
Vom 28. April bis 20. Mai 2017 wird die Tafelausstellung "Reformation im östlichen Europa: Polen-Litauen und Preußenland" gezeigt, die das Deutsche Kulturforum östliches Europa als Teil einer sieben Wanderausstellungen umfassenden Darstellung der Reformation im östlichen Europa erstellt hat.
Buchpräsentation
Im Rahmen der Veranstaltung präsentiert der Leipziger Universitätsverlag die soeben erschienene Monografie der litauischen Historikerin Ingė Lukšaitė: Die Reformation im Großfürstentum Litauen und in Preußisch-Litauen.
Es nehmen teil: S.E. Deividas Matulionis, Botschafter der Republik Litauen
Dr. habil. Ingė Lukšaitė, Litauisches Institut für Geschichte, Vilnius
Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Dr. Gerald Diesener, Geschäftsführer des Leipziger Universitätsverlags
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Str. 135
14467 Potsdam
Der Deutsche Orden und Litauen – Dreihundert Jahre gemeinsame Geschichte
19. April 2017, 19.00 Uhr - Gerhard-Hauptmann-Haus, Düsseldorf
Vortrag von Prof. Dr. Udo Arnold
Der Deutsche Orden wurde zur Zeit der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert gegründet. Sein ursprünglicher Zweck war die Errichtung und Unterhaltung einer Krankenstation für verwundete Kreuzfahrer. Schon bald übernahmen die Mitglieder des Ordens aber auch militärische Dienste. Als Herzog Konrad von Masowien 1226 den Orden um Hilfe im Kampf gegen die Raubüberfälle der heidnischen Pruzzen und Litauer bat und ihm als Lohn Landbesitz in Aussicht stellte, folgten die Ordensritter seinem Ruf. Damit begann die dreihundertjährige Geschichte des Deutschen Ordens im Osten Europas, in deren Verlauf der Orden einen eigenen Staat mit dem Hauptsitz in der Marienburg gründete. Doch der Widerstand gegen die Macht des Ordens wuchs. 1410, in der legendären Schlacht von Tannenberg, unterlag das Heer des Deutschen Ordens einem polnisch-litauischen Koalitionsheer. Die Macht des Ritterordens begann zu bröckeln. Prof. Dr. Udo Arnold ist einer der renommiertesten Forscher zur Geschichte des Deutschen Ordens.
Agita Rando Trio
Agita Rando (p,comp), Stefan Weeke (b), Artis Orubs (dr)
Freitag, 21. April 2017 - Kunstfabrik Schlot, Berlin
Agita Rando und Stefan Weeke spielen diesmal mit Artis Orubs, einem der gefragtesten Schlagzeuger der lettischen Jazz-Szene, der auch auf europäischer Ebene aktiv ist (mit Musikern wie Eric Truffaz oder Cesar Latorre).
Das Trio spielt neue Kompositionen sowie einiges Bekanntes von Agita Rando. Zeitgenössischer Jazz, melodisch orientiert und harmonisch farbig, mit Inspirationen aus der europäischen Kunstmusik bis hin zu den charakteristischen lettischen Volksliedern – in einem einzigartigen, persönlichen Stil, der beim Hörer noch lange nachklingt.
in diesem Rahmen:
JAZZAHEAD-CLUBNIGHT 2017 Agita Rando Trio & EmpathiaAgita Rando (p, comp), Stefan Weeke (b), Artis Orubs (dr), Guest: Daniel Gebauer (sax)
Klarheit und Emotion zeichnen die Musik der lettischen Pianistin Agita Rando aus. Ihre Kompositionen schaffen eine ganz eigene „nordische“ Klangwelt. Klar im Jazz verwurzelt, spiegeln sich Einflüsse von klassischer Musik, Pop und lettischer Volksmusik in ihrer reichen musikalischen Biographie. Bassist Stefan Weeke und Schlagzeuger Artis Orubs treten mit Agita Rando in Dialog. Gast: Daniel Gebauer (sax)
Seit 2004 sind die drei Staaten des Baltikums Mitglied der NATO. Im Frühjahr diesen Jahres wurden in Litauen 500 Soldaten der Bundeswehr stationiert. Als „Stolperdraht“ gegen eine befürchtete russische Invasion. Käme es zum Krieg, würden diese Truppen einem übermächtigen Angreifer gegenüberstehen.
Ergründen Sie gemeinsam mit dem Autor Justus Wilhelm, ob aus den Spannungen an der EU-Ostgrenze zwischen NATO und Russland ein Krieg entstehen könnte. Seien Sie gespannt auf litauische Geheimagenten, Zeitzeugen der deutschen und sowjetischen Besatzung, und begleiten Sie Justus Wilhelm in die Grenzgebiete, wo eine vermeintliche fünfte Kolonne Putins wohnt. Der Autor und die Feature-Redaktion von Radio Bremen freuen sich auf die anschließende Diskussion.
Eintritt frei - Buffet optional (Anmeldung nötig)
Freitag, 21. April 2017, 19 Uhr - Bremer Presseclub
Baltikum im Blick: Laurynas Katkus, Michail Schischkin
Donnerstag, 27. April 2017, 19.15 Uhr - Aargauer Literaturhaus, Lenzburg
Litauen ist das Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2017. Anlass für uns, den Blick auf eine geografische Region, ihre Geschichte und Besonderheiten zu richten. In welchem kulturellen Spannungsfeld stand und steht heute das Baltikum? Wie sehen die literarischen Beziehungen heute aus, wie sind sie noch möglich angesichts der politischen Lage? Es lesen und diskutieren der litauische Autor Laurynas Katkus und der russische Schriftsteller Michail Schischkin. Katkus, Jahrgang 1972, gehört einer neuen litauischen Dichtergeneration an. In kraftvollen Bildern beschreibt er sowjetische Kindheit und Jugend zwischen Indianergeheul und Panzerparade, Punkkonzert und Neubauprojekten. Sein neuestes Buch ist der autobiografische Essay «Moskauer Pelmeni» (Leipziger Literaturverlag). Michail Schischkin, einer der meist gefeierten russischen Autoren der Gegenwart, wurde 1961 in Moskau geboren und lebt seit 1995 in der Schweiz. Im Mai erscheint sein kompromissloses, viel beachtetes Werk «Die Eroberung von Ismail» auf Deutsch (DVA). Der Roman wurde u. a. mit dem Booker-Prize für das beste russische Buch des Jahres 2000 ausgezeichnet.
Moderation: Ruth Gantert (Literaturkritikerin).
DokuMontag: Mariupolis
LT, UA, FR, DE 2016, 96 Min., OmeU, Regie: Mantas Kvedaravičius
Montag, 24. April 2017, 19.00 Uhr - Tschechisches Zentrum Berlin
Mariupol ist eine Stadt in der Region Donezk mit einer halben Million Einwohner und einem Industriehafen. Während das Leben dort seinen Gang geht, sind die Zeichen des scheinbar nicht lösbaren Konflikts zwischen pro-russischen und proukrainischen Kräften nicht zu übersehen. Das poetische Film-Essay begleitet und beobachtet die Einwohner der Stadt in ihrem Alltag, der von der ständigen Erwartung, Nachbarschaft und Normalität des Krieges geprägt ist.
Mariupolis ist der zweite abendfüllende Dokumentarfilm von Mantas Kvedaravičius, dessen Filmstil von seinem akademischen Hintergrund geprägt ist. Mit der Sensibilität des Kulturanthropologen beobachtet er einmal mehr das Leben von Menschen in einer Konfliktzone. Der Film war u. a. auf der Berlinale und den Internationalen Filmfestivals Göteborg und Hong Kong zu sehen. Er wurde mit dem litauischen nationalen Filmpreis Sidabrinė Gerv 2016 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und erhielt die gleiche Anerkennung wie Barzakh (2011), der erste preisgekrönte Film des Regisseurs.
Eine EUNIC-Veranstaltung des Tschechischen Zentrums Berlin, der Litauischen Botschaft Berlin und des Festivals „Litauisches Kino Goes Berlin“.
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Mantas Kvedaravičius, es moderiert die Filmkuratorin Giedrė Simanauskaitė